Angefangen hat alles vor ca. 4 Jahren… also kurz nachdem wir zusammen gekommen sind. Schon damals schmiedeten wir Pläne gemeinsam ins Ausland zu gehen, um uns die Welt anzuschauen, aber wie so oft hatte das Leben andere Pläne: Jakob begann einen neuen Job und auch sonst gab es einige Gründe diese Idee erstmal nicht weiter zu verfolgen.
Dies änderte sich dann im Sommer 2017, beide kamen wir unabhängig voneinander zu dem Schluss, dass es für uns Zeit ist eine Pause einzulegen und vollkommen neue Erfahrungen zu machen. Also schmiedeten wir Pläne, verwarfen sie wieder, schmiedeten andere Pläne und überlegten, was das nächste Jahr (oder Jahre) für uns bedeuten sollte. Es ging um allgemeine Zukunftspläne, Reiseziele, um Finanzierung, um Absicherung und kostete viel Energie! Dann war klar, wir werden reisen gehen und die Umsetzung wurde angegangen – unsere Freunde und Familie, die uns anfangs noch etwas ungläubig anschauten, waren bereits informiert, also sprachen wir als nächstes mit unseren Arbeitgebern und bekamen erstaunlich viel Bestärkung! Und dann kam da noch der Gedanke an eine Abschiedsfete – die aufgrund von Jakobs Heiratsantrag dann zur Hochzeit wurde.
(Anmerkung von Jakob: Aus meiner Sicht stellte sich das Ganze natürlich etwas anders dar. Ich wusste ja bereits von Anfang an, dass wir nicht nur eine Weltreise, sondern eigentlich unsere Hochzeitsreise planen. Auch die Meisten in unserem Umfeld wussten davon, die Überraschung für Julie sparte ich mir aber bis Jänner auf. Manchmal ist sie schon etwas arm mit mir…)
Tja, wir müssen die Dinge ja immer alle gleichzeitig in Angriff nehmen und so waren wir von Jänner bis Mai 2018 gleichermaßen mit Hochzeits- und Reisevorbereitungen beschäftigt und der Abschluss der Arbeit war auch nicht gerade easy. Ob wir es so empfehlen können? Nein! Ob wir es wieder so machen würden? Wahrscheinlich schon! Ohne die Unterstützung unserer Freunde und Familien wäre dieses Pensum sicherlich nicht zu bewältigen gewesen – DANKE nochmal dafür!!
Dennoch haben wir uns mehr als einmal die Frage gestellt, ob wir uns nicht doch etwas übernommen haben… Reisepass beantragen, Impfungen machen, Catering organisieren, Gäste einladen und informieren, Besorgungen für die Reise machen, aufgrund der Namensänderung alle Dokumente neu beantragen und ganz nebenbei in der Arbeit alles abschließen und die Nachfolger einlernen… Die Zeit wurde immer knapper und es war noch so viel zu erledigen – wir strichen das eine oder andere (wie zum Beispiel so unwesentliche Dinge wie schriftliche Hochzeitseinladungen) und legten noch einen Zahn zu (Jakob legte einen Zahn bei der Kieferchirurgie ab, was wiederum ein gewisser Ausgleich war…) – und dann ging es doch mit kurzer Verzögerung los.
Auch wenn es sich nicht so anhört, war es für uns auch eine sehr schöne Zeit, in der wir gemerkt haben, was wirklich wichtig ist und was wir für ein tolles Umfeld haben! Am Liebsten hätten wir euch alle eingepackt und mitgenommen auf unsere Hochzeitsreise!!
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