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Penang

05. – 08.06.2018

Die Anreise von KL

In der Früh war es gar nicht so einfach den richtigen Bus zum richtigen Zug zur Busstation und dort wiederum den richtigen Bus zu finden, aber schließlich saß ich im gemütlichsten Bus meines bisherigen Lebens auf dem Weg nach Georgetown, Penang Island. Jakob hat gleich mal 4 Stunden durchgeschlafen, während ich mir die hügelige und Palmenbewachsene Landschaft angeschaut habe. Jakob musste hier auch lernen, dass nach einem solchen Nickerchen bei der kurzen Pinkelpause eine Zigarette bei fast 40 Grad dann doch leichte Nebenwirkungen (Schwindel,…) mit sich bringt. Doch der Lerneffekt war, erwartungsgemäß, nur von kurzer Dauer… Das letzte Stück des Weges haben wir mit der Fähre zurückgelegt.

Georgetown und Umgebung

Georgetown, Penang - Streetart
Georgetown, Penang – Streetart by Ernest Zacharevic

In Georgetown, Penang angekommen, waren wir überrascht, wie riesig diese Stadt wirklich ist – wir waren auf eine kleine gemütliche Inselstadt eingestellt. Aber es war sofort ersichtlich, dass der Lebensrhythmus hier etwas langsamer ist, als in der Hauptstadt und die vielen, kleinen Bars in der Stadt sind jede ein Spektakel für sich. Ganz emanzipiert haben wir Arbeitsteilung betrieben: Während Jakob in einem Cafe unser Gepäck beaufsichtigt hat, habe ich mich bei den Hostels durchgefragt und bin auch schnell fündig geworden und wir sind in die Star Lodge eingezogen. Diese wird von drei  lustigen Chinesen, die mindestens drei verschiedenen Generationen angehören, geführt. Nach Ankunft im Hostel hat es dann einen Besuch im Waschsalon abgegeben und seither riechen wir auch wieder annähernd wie Menschen! Dies muss wohl auch unsere zweite Reisebekanntschaft (schon in KL haben wir ein amerikanisch-malayisches Pärchen kennengelernt), der Holländer Ernst, bemerkt haben und wir haben nett miteinander geplaudert und ein paar wertvolle Tipps für die Weiterreise bekommen.

Georgetown, Penang
Georgetown, Penang – Streetart

Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir am nächsten Tag versucht den Strand zu besuchen – wie gesagt Penang ist eine Insel und Georgetown liegt an der Küste – mussten jedoch nach 17 km zu Fuß (endlich macht die Garmin-Uhr mal richtig Sinn!) feststellen, dass der spärlich aber doch vorhandene Stadtstrand wohl nicht so öffentlich zugänglich ist… Also gabs eine kurzfristige Planänderung und wir haben uns mit dem Suchen und Fotografieren der Straßenkunst beschäftigt – sehr faszinierend!! Durch Sonne und Fußmarsch etwas ausgelaugt, hat es dann abends noch gemütlich Essen gegeben, bevor uns unser Hostel wiedergesehen hat.

Um die Erfahrungen des Vortages reicher, sind wir die Strandsuche diesmal geplanter angegangen und haben uns nach dem Frühstück eine Bushaltestelle gesucht, um das Ziel des Vortages umzusetzen. Nicht mitbedacht haben wir, dass die malaysischen Schulferien genau an diesem Tag begonnen haben, was es zum einen leichter machte die Haltestelle zu finden, zum anderen eine Busfahrt mit vielen Lausbuben beschert hat. Allerdings können wir nun unserem Kontingent an lustig-doofen Spielen aus der Schulzeit noch was hinzufügen… Weiterer Fazit unserer Strandsuche: Es gibt bestimmt wunderschöne Strände in Penang, allerdings auch dementsprechende Riesenhotels davor bzw. direkt darauf (und mit riesig meine ich wirklich RIESIG). Wir haben bei der insgesamt 3 stündigen Busfahrt nur zweimal kurz das Meer gesehen. Auch der recht gut beworbene See, den wir nach einer kurzen Wanderung erreichten, stellte sich dann doch als schlichter Stausee heraus. Da wir beide nach den letzten Monaten mehr im Erhohlungs- als im Partymodus waren, fiel also der Entschluss früher als geplant nach Langkawi aufzubrechen, genauer gesagt gleich am nächsten Tag. Um Georgetown jedoch nochmal voll auszukosten, haben wir uns noch auf den indischen Streetfoodmarket begeben und Samosas gemampft bis die Bäuche kugelrund waren.

Georgetown, Penang - Streetart
Georgetown, Penang – Streetart by Ernest Zacharevic

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