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Kuala Lumpur

02. – 05.06.2018

In Kuala Lumpur, Malaysien war dann klar: Klimaanlagen sind was tolles!! Wir mit unseren beiden Rucksäcken aus dem Flughafenzug raus und wusch gegen eine ziemlich heiße Wand gelaufen – nicht wirklich, aber hat sich so angefühlt! Und irgendwie haben wir aus dem Schlafmangel heraus nicht mehr mitbedacht, dass wir auch mit dem Stadtzug noch eine Station fahren müssen und sind deshalb in der malaysischen Mittagshitze mit einigen Kilos am Rücken eine Stunde durch die Innenstadt gelaufen… Aber wir haben das Rainforest Hostel auf Anhieb gefunden und dann erst mal ab unter die Dusche – welch ein Gefühl! Danach kann ich mich nur noch wie durch Nebel erinnern, dass wir die nähere Umgebung (Chinatown und Central Market) unsicher gemacht haben – Nein, ich war nicht betrunken, nur übermüdet! Wir haben uns auf den Märkten leckeres Essen besorgt und auf der Hostelterasse gemampft.

Am nächsten Tag dann fit und ausgeschlafen, war die Hitze – es sind nur täglich bis zu 38 Grad – schon erträglich und wir haben beschlossen die Stadt mal zu Fuß zu erkunden. Hört sich schräg an, ist in Kuala Lumpur aber gar nicht so ungewöhnlich, die Sehenswürdigkeiten liegen sehr nah beieinander in der Innenstadt. Außerdem haben wir dann am übernächsten Tag noch herausgefunden, dass es ein Gratis-Bussystem in der Innenstadt gibt, was auch seine Vorteile birgt! Aber jetzt zurück zu unserem ersten Tag: In der Stadt fällt einem als erstes die Mischung der unterschiedlichen Kulturen auf Inder, Araber, Chinesen, Malayen und alle leben friedlich miteinander ihre Kultur – sowas gefällt uns und ist in Österreich derzeit nicht wirklich vorstellbar… Ich habe mir anfangs noch viele Gedanken gemacht, ob ich schulterfrei auch wirklich angemessen gekleidet bin, aber alles kein Problem. Wir haben einen chinesischen, einen muslimischen und einen indischen Markt durchquert – alles unterschiedliche und leckere Gerüche!! Gleich mal einiges probiert – Jakob hat frittierte Bananen mit Käse und Karamel zum Frühstück bekommen und es ist besser als es klingt! Dann haben wir uns mal einen Überblick über die Stadt verschafft indem wir auf den Fernsehturm (ca. 300m) raufgefahren sind – SPEKTAKULÄR!! Und KL ist riiiiesig! In dieser Höhe war auf die Vielfältigkeit der Stadt das erste Mal für uns ersichtlich – zwischen riesigen modernen Hochhäusern (die meisten mit Pool am Dach) stehen kleine gemütliche Einfamilienhäuser. Und wir haben uns doch glatt in eine dieser Glasboxen getraut, wo man nichts als einen Glasboden zwischen sich und dem 300m darunter liegenden Boden hat.

Da wir allerdings noch nicht genug von Höhe hatten, ist es dann ab in einen der Stadtparks gegangen und wir haben den auf Hängebrücken gebauten Baumwipfelweg begangen, um dann danach noch den Stadtpark/-dschungel zu erkunden und auf Makakenaffen zu treffen. Die Affenmama hat sich über unser zusammentreffen jedoch weniger gefreut, weshalb wir nach einem kurzen Fotostop wieder weiter gegangen sind.

Nach einem kurzen Abstecher ins Hostel zum Abkühlen gabs dann noch Hähnchenteile aus dem Tontopf zu essen, Jakob hats geschmeckt, ich war etwas unsicher um welche Teile es sich handelt. Anschließend haben wir den Abend noch mit einem Bierchen auf der Hostelterrasse ausklingen lassen.

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KL – Forest Eco Park – Jakob am Canopy Walk – Wer über diese Brücke will gehen,…

Aufgrund der etwas erschöpften Füße des Vortags und des noch verschobenen Schlafrhythmus (wir sind erst gegen 12h00 aufgestanden) sind wir das Ganze an diesem Tag etwas entspannter angegangen und haben uns das Wahrzeichen der Stadt, die Petronas Towers angesehen. Die Fahrt nach ganz oben haben wir uns gespart, dafür das riesige Einkaufszentrum – natürlich mit einem Swarovski Shop –  angesehen. Jakob hat an diesem Tag seine Leidenschaft fürs Fotografieren wiederentdeckt und wir haben natürlich sehr viele Fotos gemacht!

Am Nachmittag haben wir uns im Citypark in einem Cafe ausgeruht und so elegant das Tropengewitter umgangen nur um anschließend eine spektakuläre Wassershow mitanzusehen – Brunnen wäre bei der Größe wirklich untertrieben! Und dann ist mein persönliches Highlight von KL erfolgt: Jakob hat einen riesigen Streetfoodmarket gefunden!! Wir haben unsere Bäuche bis zum Bersten gefüllt und sind satt und müde ins Bett gefallen.

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KLCC-Park at night

Unser letzter Tag in KL hat uns in die Batu Caves geführt, dass sind Höhlentempel nur wenig außerhalb mit einer der größten Hindustatuen außerhalb Indiens. Begrüßt haben uns hier gleich mal viele, viele Affen – mit dezent diebischem Verhalten, wie die einen oder anderen Besucher bemerkt haben… Wir haben uns die dunkle Höhle (Data Cave) – ich war noch nie in völliger Dunkelheit und es war eine völlig neue Erfahrung – und die Haupthöhle angesehen… es war beeindruckend, erstaunlich, überwältigend und schön!!

Wieder zurück in KL wollten wir dann wenig erfolgreich unsere Weiterreise für den nächsten Tag organisieren, haben aber schließlich aufgegeben und sind für mich nochmal zum Streetfoodmarket. Soooo lecker – ich könnte Tage dort verbringen!! Alles wuselt, überall Essensgeruch und Musik an jeder Ecke!

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