
Von Melbourne ging es mit einem Stop in Singapur (ich wollte mir schon lange den spektakulären Flughafen dort anschauen) direkt nach Cebu City auf den Philippinen. Ja… also… Cebu… wir wurden irgendwie nicht ganz warm mit der Stadt… nach netten Restaurants und Bars suchten wir vergeblich, nur ein altes Fort mit einem netten Garten hatte es uns angetan. So reisten wir bald weiter nach Malapascua um die berühmten Fuchshaie zu sehen. Mit einem mittelalterlichen Bus ging es von Cebu City an der Küste entlang gemächlich gen Norden bis wir viele, viele Stops und 75km später (4 Stunden) in Maya ankamen. Dort bestiegen wir auf schmalen, wackeligen Stegen (ich landete samt Rucksack fast im Wasser) ein kleines Boot und tuckerten nach Malapascua, stiegen in ein noch kleineres Boot um und waren schließlich auf der Insel angelangt.
Unsere Unterkunft lag etwas entfernt und nach einer kurzen Pause wanderten wir dem vorläufigen Ziel entgegen. Bereits auf der Bootsfahrt haben wir eine Finnin kennengelernt und kurze Zeit später schloss sich noch ein Engländer unserem kleinen Trüppchen an. Die nächsten Tage waren gefüllt mit spannenden Tauchgängen, wovon die Highlights sicherlich der Tauchgang mit den Fuchshaien (ja, wir haben sie tatsächlich gesehen!!!) und dem Höhlentauchgang unter einer etwas entfernten Insel waren. Die Abende ließen wir gemütlich den netten Strandbars ausklingen und die Vorsätze nicht soviel tauchen zu gehen wankten bereits…





Von Malapascua aus ging es mit einem kurzen Zwischenstopp in Cebu City weiter nach Dauin zu den Bongo Bongo Divers. Die Deep Dive und die Nitrox Spezialisierung wartete auf uns! Erster Tauchgang und alle Vorsätze waren dahin – nicht etwa die wunderschönen Korallen oder die bunten Fische hatten es uns angetan – Nein, einige der schrägsten Kreaturen die wir je beim Tauchen gesehen hatten, gab es hier zuhauf: Fetzenfische in allen Formen, Froschfische in allen Größen und Mustern, Seepferdchen, Octopusse, Nacktschnecken von erstaunlichem Ausmaß, Shrimps in schillernden Farben, gruselige Bobbitworms und Stargazer und, und, und…













































Aber nicht nur unter Wasser auch über Wasser hatte es uns dieser besondere Ort angetan, alle waren unglaublich herzlich und schon nach einem Tag wurden wir in die Taucherfamilie aufgenommen. Wir lernten einige der tollsten Menschen kennen und Dänemark wurde zur Bucketlist hinzugefügt – freuen uns schon! Tag und Nacht wurde getaucht, wir waren kaum aus dem Wasser zu kriegen und unsere Tauchcomputer verordneten uns den einen oder anderen Zusatzstopp… (Maximale DeSat war immerhin bei 26 Stunden)

Einzig unser bereits gebuchter Weiterflug bewog uns schließlich dazu weiterzureisen, schließlich hatten wir noch ein kurzes Abenteuer auf den Philippinen geplant! Also ging es nach fast zwei Wochen in Dauin schließlich weiter nach Donsol, wo wir an die Taucherlebnisse anschließen wollten und uns nach einem Rasttag wieder unter Wasser wagten um den größten Fisch zu treffen – den Walhai! Leider war uns das Glück dabei nicht so hold: Fazit nach zwei Tauchgängen – ein Mantarochen und eine Schwanzflosse im Ausmaß von ca. 3m. Somit versuchten wir es am nächsten Tag mit schnorcheln und dieses Mal wurden wir nur so verwöhnt: nach ca. einer halben Stunde fanden wir einen Walhai nach dem anderen und diese Giganten sind unglaublich schön und elegant im Wasser!!!










Glücklich und entspannt konnten wir uns noch einen Tag die Sonne auf den Bauch scheinen lassen bevor wir abermals den Kontinent verließen und dem nächsten Abenteuer und alten Freunden entgegen blickten!