
Mit den neu eingeführten Linienbussen ging es nach einem langen Tag und Flugverspätungen schließlich in unsere Unterkunft, um ein wenig Schlaf zu bekommen. Früh am nächsten Tag machten wir uns voller Vorfreude auf um Nadja und Didi in Empfang zu nehmen, die uns die nächsten Wochen begleiten sollten. Auch sie machten bei der Ankunft schon Bekanntschaft mit der asiatischen Gemütlichkeit, kamen aber schließlich wohlbehalten in der Stadt an. Nach kurzer Reinigung und Frühstück tauchten wir gleich gemeinsam in den großen Wochenendmarkt Chantochak ein – Respekt vor den zweien nach einem anstrengenden Flug, das ganze Gewusel und Gewurle auf dem farbenfrohen Markt zu bewältigen! Doch schon einigermaßen geschafft, aber mit guter Ausbeute, machten wir es uns gegen Abend auf einer Terrasse in der Kaosanroad gemütlich und beobachteten das bunte Treiben aus der Entfernung. Nach so vielen frittierten Käfern, Skorpionen, Fröschen und Maden konnte Didi schließlich am Rückweg zum Hotel einfach nicht widerstehen und kostete einen Grashüpfer… knackig-knusprig war der Kommentar!


Nach nur allzu verdienter Nachtruhe ging es am nächsten Tag ausgeschlafen los zum Sightseeing: Als erstes stand nach einem ausgedehnten Fußmarsch in tropischer Hitze der Wat Pho mit dem Reclining Buddah auf dem Programm – immer wieder sehr faszinierend anzusehen! Von Jakob und Nadja war längere Zeit nichts anderes zu hören als das Klicken der Kameras. Somit wurden Didi und ich erfolgreiche Opfer von Schülern die Touristen als Interviewpartner suchten J Nachdem wir noch einer Tanzprobe für den bevorstehenden Buddah-Day beiwohnten ging es nach kurzem Smalltalk mit dem Wachbeamten inklusive Fotos mit der Fähre weiter zum Wat Arun auf der anderen Flußseite – meinem persönlichen Lieblingstempel in Bangkok! Doch schon ziemlich geschlaucht machten wir uns schließlich auf den Rückweg Richtung Unterkunft und gönnten uns eine kleine Vorspeise bevor wir uns wiederum im Getümmel des Backpackerviertels an den Köstlichkeiten der Straßenstände gütlich taten. Bevor wir uns einfach mal auf dem Gehsteig niederließen, um die Eindrücke auf uns wirken zu lassen, gönnten sich Nadja und Didi noch ihre erste Massage von vielen, die noch folgten…










Im Hinblick auf die Weiterreise wurde der folgende Vormittag damit verbracht Flüge zu buchen und Unterkunft zu organisieren, denn am übernächsten Tag sollte es schon weiter nach Kambodscha gehen. Als dies erfolgreich erledigt war, teilten wir uns mit dem Plan, dass Nadja und Didi sich den Königspalast anschauen und wir derweil Wäsche und Blog machen auf… Tja, der Plan wurde leider einseitig dadurch abgeändert, dass der Palast aufgrund der bevorstehenden Feierlichkeiten geschlossen war. Nadja und Didi kämpfen sich jedoch trotzdem durch den strömenden Regen und durften in die angeschlossene Tempelanlage (die meiner Meinung nach schöner ist, als der Palast selbst), wie wir bei unserer Reunion am Nachmittag erfuhren. Wir machten uns auf nach Chinatown, welches Nadja gerne sehen wollte, kamen allerdings zu spät – die Läden machten gerade alle zu. Also Planänderung und es ging gemeinsam zum Rieseneinkaufszentrum MBK, um unter anderem „meine“ Hosen zu kaufen, die Didi liebenswürdigerweise mit nach Hause nahm – er wusste noch nicht, wie viele es werden würden… Danach gingen wir zu Fuß weiter zur Silom – man muss es einfach mal gesehen haben, wenn man in Bangkok ist – und warteten den Regen gemeinsam mit so manchen Ladyboys in einer Bar ab – die vielen Angebote eine Show zu besuchen, lehnten wir dankend ab…







Früh am nächsten Tag brachen Nadja und ich zu einer Ohrringshopping-Sondermission auf – wir hatten eine Händlerstraße für Ohrringe gefunden, während Didi und Jakob die Bushaltestelle zum Flughafen ausfindig machten (und somit dem Shoppingwahnsinn der Grazien entgingen J). Und am Nachmittag ging es dann auch schon weiter mit dem Flugzeug nach Siem Reap, Kambodscha.
