
Die Arbeiten erfolgreich bewältigt ging es dann nach einem mittlerweile nur allzu bekannten Toastfrühstück weiter zu einem kurzen Ausflug in den Tangkoko Nationalpark. Wir übernachteten in der Ranger Station gleich gegenüber vom Parkeingang. Da die erste Parktour jedoch erst am späten Nachmittag erfolgen sollte, erkundeten wir vorher noch den nahe gelegenen schwarzen Strand – mich faszinieren schwarze Strände einfach!! Über Wasser war ein endloser und bis auf ein kleines Fischerdorf unbewohnter Strand zu finden, unter Wasser eine farbenfrohe Pracht an Fischen vor schwarz-blauem Hintergrund.




Nach dieser schon sehr schönen Begrüßung ging es gegen 17h00 zur Nachtwanderung in den Nationalpark. Wir waren nur eine kleine Gruppe – wir zwei und der Guide – und trafen auch nur beim Tarsius (Koboldmaki) Nest auf andere Touristen. Gespannt warteten wir dort die Dämmerung ab, bis die kleinen Tierchen mit den großen Augen aufwachten und den Schlaf abschüttelten, um sich dann auf die Jagd zu machen. Danach ging es weiter durch den stockdunklen Wald, um zwei Taranteln, eine Schlange und einen nur wenige Zentimeter großen Zitronenvogel zu entdecken. Glücklich ließen wir den Abend schließlich noch gemeinsam mit einem französischen Koch ausklingen und gingen zeitig schlafen, da es ja schon um 05h00 am nächsten Tag weiter ging – die Morgenwanderung!








Wir machten uns wiederum auf die Suche nach den Tieren des Nationalparks und wurden für das frühe Aufstehen auch kräftig belohnt – eine ganze Affenbande erfüllte den Strand mit Leben und bot uns reichlich Motive zum Fotografieren und genießen. Nicht ganz so aggressiv wie die grauen Makkaken in Indonesien und Malaysien, konnte ich meine Trinkflasche dem Zugriff der schwarzen Makkaken erfolgreich entziehen.











In den nächsten 4 Stunden begegneten wir wiederum Tarsius, Kuskusaffen (eine Meerkatzenart), dem dort heimischen Adler und den riesigen Nashornvögeln. Die Tierwelt war wunderschön, aber auch der trockene – und damit ganz andere – Regenwald beeindruckte uns sehr.








Glücklich, hungrig und (wieder) vollzählig erreichten wir schließlich wieder die Ranger Station und ließen beim Frühstück noch einmal die ganzen Eindrücke Revue passieren – auch den kurzfristigen Verlust eines Gruppenmitglieds J Anschließend ging es gemeinsam mit einem sehr sympathischen deutschen Pärchen zurück nach Manado von wo aus wir am nächsten Tag nach Bangkok flogen.
