
Schließlich war auch der Urlaub vom Reisen zu Ende – auf Wiedersehen geliebtes Bett – und gemeinsam mit Jakobs Bruder David machten wir uns, in einem fast leeren Flieger – jeder hatte eine 3erSitzbank für sich-, auf nach Jakarta. Von dort ging es noch am selben Tag weiter nach Yogyakarta. Wiederum etwas gerädert kamen wir schließlich am Nachmittag in unserer farbenfrohen Unterkunft an, nur um uns kurz frisch zu machen und dann die Jalan Malioboro, eine der Einkaufsmeilen, zu erkunden. Da uns dann aber beim Essen schon fast die Augen zufielen wurde es kein allzu langer erster Abend bevor wir im Tiefschlaf versanken.


Vom Jetlag geplagt fiel besonders mir das Aufstehen am nächsten Tag schwer, während die Männer schon munter Frühstück mampften und Davids zahlreiche Moskitostiche bewunderten. Gegen Mittag waren wir dann doch alle abfahrbereit und mit dem Moped ging es quer durch die Stadt – immer wieder ein Abenteuer – zum Prambanan Tempel, einer der größten hinduistischen Tempel in Java. Und es ist nicht gelogen – groß ist er wirklich, vor allem die Fläche der einzelnen Tempelbauten!! Bevor wir allerdings dazu kamen uns die Gebäude genauer anzusehen, mussten wir noch einigen Einheimischen als Fotomodelle dienen… Manche scheinen sich einen Sport daraus zu machen möglichst viele Europäer auf ihren Bildern zu haben – warum, konnte uns noch niemand erklären. Beim Haupttempel angelangt sammelten uns gleich zwei Archeologiestudenten im Praktikum ein, um uns durch die Tempel zu führen. Sie erzählten uns viele interessante Geschichten zu den Göttern und auch das Amüsement kam nicht zu kurz J Nach einer kurzen Stärkung am Parkausgang ging es im Abendrot zurück in die Unterkunft und gleich anschließend zum leckeren Abendessen in ein Backpackerviertel, wo sogar Alkohol ausgeschenkt wird, was in Yogyakarta eher zu den Raritäten gehört.











An unserem zweiten Tag in Yogyakarta brachen wir auch nicht wesentlich früher auf – immer noch gejetlagt – aber dieses Mal ging es statt durch die wuseligen Straßen der Stadt, durch kleine Dörfer, Reisfelder, Maisfelder und wackelige Bambusbrücken bis… Davids Moped einen Platten hatte… Ein freundlicher Indonesier brachte uns zur nur ein paar Meter entfernten Werkstatt und nach ca. 15 Minuten war alles wieder repariert und wir erneut fertig für die Weiterfahrt.

Am Borobudur einem buddhistischen Tempel angekommen, war ich schon recht ungeduldig und wir starteten statt dem üblichen gemütlichen Ankommenskäffchen gleich mit der Erkundungstour zum Tempel. Auch dieser Tempel war sehr beeindruckend, wenn auch ganz anders als der vom Vortag. Die Unterschiede kann man auf den Fotos wahrscheinlich besser erkennen, als ich sie hier beschreiben könnte, also schaut einfach mal selbst.






Auf dem Rückweg ging alles gut, wir kamen wohlbehalten wieder in Yogyakarta an und hatten bei der Rückfahrt auch schon ein gemütliches Restaurant in der Nähe ausgespäht, das uns später mit leckerem Essen versorgte.



One reply on “Back to the Temples – Shiva’s Tears”
megadave heißt des!
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